Geschichte

 

Vom Mittelalterlichen Kaufmannsviertel zum neuen Stadtquartier

Das Gründungsviertel Lübecks bildete bis zu seiner Zerstörung im Jahr 1942 ein geschlossenes Häuserensemble. Hier befand sich die Keimzelle der mit Abstand ältesten deutschen Stadt an der Ostsee. Sie gilt als „Prototyp der modernen abendländischen Gründungsstadt“ und als beispielgebend für die späteren Stadtgründungen an der Ostsee.

Hier befand sich das Viertel der han­sischen Fernkaufleute und Patrizier. Eine dichte Bebauung von Giebelhäusern und Hofbebauung auf engen Grundstücken prägte das Viertel.

Die Straßen, die das Gründungsviertel noch heute erschließen, zählen zu den ältesten Straßen Lübecks.

 

 

Lübecks ältester Siedlung auf der Spur

Das bis 1942 erhaltene dichte Bild der Bebauung spiegelte sich im Befund der umfangreichen archäologischen Grabungen.

Ein kleiner Teil der historischen Bebauungsreste wird als Kulturdenkmal erhalten und dauerhaft gesichert. Auf den Flächen der ehemaligen Grundstücke Fischstraße 24, 26 und 28 wurden bei den Ausgrabungen fast vollständig erhaltene Keller aus dem 13. Jahrhundert gefunden, die im Zuge der Neubebauung erhalten bleiben, baulich integriert und der Öffentlichkeit zumindest zeitweise zugängig gemacht werden müssen. Auf diese Weise soll die jahrhundertlange Geschichte des Gründungsviertels für seine neuen Bewohner und Besucher erlebbar werden.

 

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